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Gott ist die Liebe

Eine freudige, fröhliche und entspannte Stimmung, passend zum überwiegend heiteren Sommerwetter am vierten Juli-Sonntag, herrschte auf dem Messegelände in Stuttgart. Dort hatten sich rund 6.400 junge Christen und ihre Seelsorger aus allen Kirchenbezirken Süddeutschlands miteinander zum süddeutschen Jugendtag 2017 (SJT) eingefunden.

Die große Jugendtagsgemeinde aus Baden-Württemberg und Bayern – junge Christen „U 30“ (ab dem Konfirmationsalter), Jugendhelfer/-innen, Jugendleiter, Gemeindevorsteher und Geistliche mit Aufgaben auf Kirchenbezirksebene („Bezirksämter“) – feierte am Sonntagvormittag, 23. Juli, gemeinsam Gottesdienst. Er bildete das zentrale Element des Jugendtags.

„Gott ist die Liebe“

Dies war leitender Gedanke und Motto des süddeutschen Jugendtags 2017. „Es ist unser Wunsch, dass alle, die am Jugendtag teilnehmen, im Gottesdienst und in der Gemeinschaft um den Gottesdienst herum die Liebe Gottes empfinden können“, so Bezirksältester Thomas Harsch in der Begrüßungs-Ansage vor Gottesdienstbeginn, als Sprecher des Bezirksapostels und der Apostel. Wo die Liebe Gottes die Atmosphäre präge, fühle man sich angenommen und ernstgenommen mit seiner Dankbarkeit, aber auch mit den Sorgen und Fragen.

„Wo Jesus Christus ist, ist Liebe und Wahrheit“– in diesem Bewusstsein feierten die Jugendlichen und ihre Seelsorger den Gottesdienst.

Der Wortverkündigung lag ein zum Jugendtags-Motto passendes Bibelwort zugrunde – aus dem Neuen Testament, Epheser 4, 15: „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus“. Es sei ein Wort, das in die Praxis hineinweise, zur Gestaltung des Lebens im Sinne des Evangeliums, sagte Bezirksapostel Michael Ehrich dazu, der den Gottesdienst durchführte. Wenn man an Jesus Christus als Gott, den Sohn, glaube – wie ihn die Bibel bezeugt –, seien im Grunde alle Fragen beantwortet.

Die süddeutschen Apostel und Bischöfe waren dabei, zudem als Gäste aus anderen Gebietskirchen Apostel Jeannot Leibfried aus Frankreich und Apostel Helge Mutschler aus Nord-/Ostdeutschland, der ursprünglich aus Süddeutschland stammt und sich sehr freute, am SJT teilzunehmen. Zu einem Predigtbeitrag wurden die Apostel Mutschler und Leibfried sowie Bischof Manfred Schönenborn aus dem Apostelbereich Heilbronn gerufen (zum Gottesdienst siehe gesonderter Bericht).

Miteinander: musikalische Mitgestaltung

Musikalisch gestalteten ein großer gemischter Chor („Jugendtags-Chor“) und eine Jugendchorgruppe aus dem Raum Karlsruhe den Gottesdienst mit. Eingeladen, im großen „Jugendtags-Chor“ mitzusingen, waren alle Gottesdienstteilnehmer. Sie sangen miteinander geistliche Lieder in deutscher und englischer Sprache, auch schon vor dem Gottesdienst. So gelobten Tausende zum Beispiel im Lied „Ich will bleiben, Jesus, an deiner Hand“ und besangen die Wiederkunft Jesu Christi („Again he’ll come“, ein Lied der New Apostolic Church Cape).

„Emotionaler Einstieg“

Mehr als 500 der Sängerinnen und Sänger des „Jugendtags-Chors“ hatten sich schon am Samstag, 22. Juli, in Halle 4 der Messe Stuttgart getroffen, um die „Jugendtags-Lieder“ zu üben und sich so miteinander auf den Jugendtag einzustimmen.

Den sogenannten „emotionalen Einstieg“ in den Jugendtag – am Sonntag, etwa eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn – hatten in diesem Jahr Jugendliche aus dem Raum München übernommen. Sie präsentierten auf unterschiedliche Art verschiedene Aspekte der Gottes- und Nächstenliebe, u.a. vergeben, Anteil nehmen, Frieden halten, (füreinander) beten, sorgsam mit der Schöpfung und dem Nächsten umgehen, Gott vertrauen … Und im selbstverfassten Gedicht einer jungen Glaubensschwester ging es u.a. um „weniger nehmen – mehr geben“ und um Brücken bauen. Im Deutschen könne man, so der Bezirksapostel dazu, die Anfangsbuchstaben von „Liebe“ zu „Lass immer eine Brücke entstehen“ zusammenfügen.

Der „emotionale Einstieg“ stimmte nachdenklich und verhalf dazu, dass vor dem Gottesdienst Stille und Andacht einkehrten – die Messehalle wurde zur gottesdienstlichen Stätte.

Glaubensfest für die jungen Christen

Der jährliche Jugendtag bildet im Kirchenjahr das Highlight für die jungen Glaubenden. In weiten Teilen gestalteten die Jugendlichen den Tag selbst und stellten dabei den Glauben in den Mittelpunkt. Sie freuten sich, gemeinsam Gottesdienst zu erleben, vor und nach dem Gottesdienst Begegnungen miteinander zu haben und sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Es gab am SJT 2017 Gelegenheit zu gemeinsamem Musizieren; Workshops, Vorträge und Präsentationen wurden angeboten – im Zusammenhang mit dem Jugendtagsmotto –, kurz: Mit dem SJT 2017 fand, wie schon im Vorjahr, auf dem modernen Messegelände in Stuttgart ein Glaubensfest junger Christen, ein „junger Kirchentag“, statt.

Abschlussveranstaltung

Der letzte große Programmpunkt der Abschlussveranstaltung unseres Jugendtages stellte ein Interview mit unseren Gastapostel Apostel Leibfried und Apostel Mutscher dar.

Beide gaben der Jugend ein paar ganz persönliche Gedanken mit. So sagte Apostel Mutscher: „Auch ein Apostel ist ein sündhafter Mensch. Jeder Mensch hat so seine Baustelle.“ Apostel Leibfried ging noch einmal auf die besondere Situation eines Apostels ein. Als Apostel halte man fast alle Gottesdienste selbst, man führe Ämterstunden durch. Letztendlich gehe es aber nicht nur darum, den Glauben zu predigen, sondern mit den Geschwistern gemeinsam den Glauben zu leben!

Die folgenden Gedanken stellten die Apostel ganz besonders in den Mittelpunkt:

  • Lästern ist absolutes Gift. Bitte – liebe Jugend – macht da nicht mit!
  • Man soll niemanden mobben!
  • Die erste Familie ist die eigene Familie.

Dank an die Helfer/-innen

Wie schon beim SJT 2016, brachten sich viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Kirchenbezirken ein und sorgten für die reibungslose Organisation der Veranstaltung, sei es im Verkehrsdienst oder im Sanitätsdienst, sei es bei Aufbau- und Abbauarbeiten in den Hallen oder bei der Essensausgabe. Da gab es für alle Jugendtagsteilnehmer eine „Verpflegungsflatrate“: Kostenlos konnte man von leckeren Laugenbrezeln und Hefezopf genießen, bekam Obst, Süßigkeitensnacks und Getränke. Zudem wurden verschiedene warmen Mittagessen gegen Bezahlung angeboten.

Der Bezirksapostel dankte im Namen der Jugendtagsgemeinde herzlich für alles Engagement.

Mehr Informationen zum SJT 2017 und viele Fotos bietet die Jugendtags-Website.

Besonders Emotional war die Einstimmung auf den Gottesdienst. Hier könnt Ihr euch nochmals die zwei Momente anschauen.

Quelle: SJT 2017 und Nak Süd

 
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Verfasst von - 31. Juli 2017 in Pforzheim 2017, SJT 2017

 

Papiersammelaktion 2017 !

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Liebe Jugend,

dieses Jahr findet unsere dritte Papiersammelaktion statt. Hierzu sind alle dazu aufgerufen, Altpapier, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Prospekte und Kataloge zu sammeln.

Das Papier wird am 16.09.2017 zwischen 10 und 15 Uhr zentral in zwei Containern auf dem Parkplatz vor unserer Kirche in Birkenfeld gesammelt.

Alle sind herzlich eingeladen, beim Beladen der Container zu helfen. Die Birkenfelder Jugend stellt für die Helfer eine Verpflegung bereit. Pro gesammelter Tonne Papier erhalten wir vom Abfallunternehmen einen marktgerechten Geldbetrag, der dann in unsere Jugendaktionen dieses Jahr fließen wird.

Damit wir so erfolgreich sein können wie 2014 und 2016 brauchen wir aber eure Hilfe, also sammelt alle fleißig Papier!

Liebe Grüße

Euer Orga-Team

Adresse:

NAK Birkenfeld – Jahnstraße 5, 75217 Birkenfeld

 

 
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Verfasst von - 26. Juli 2017 in Sonstiges

 

Sommernews

IMG_2229Am 21. Juli 2017 hat die legendäre Sommersitzung unseres Goldstadtkinder Orgateams stattgefunden. Neben den leckeren Selfmade-Burgern und dem erfrischendem Poolspaß wurde fleißig für die zweite Jahreshälfte geplant. Es gibt also noch einiges zu erleben nach der Sommerpause.

Das Orgateam freut sich über rege Teilnahme an den kommenden Projekten und bedankt sich an dieser Stelle besonders bei Priester Rainer Stock und seiner Familie für das überaus gelungene Abendprogramm der Sommersitzung.

 
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Verfasst von - 24. Juli 2017 in Sonstiges

 

Programm für den SJT 2017

Samstag, 22. Juli 2017

Zur Einstimmung in den Jugendtag singen und üben wir am Samstag von 15.00 bis 16.30 Uhr in Halle 4 unsere Jugendtagslieder. Dazu sind alle Jugendtagsteilnehmer herzlich willkommen!

Wer möchte, kann dann noch eine Weile bleiben und die Vorfreude auf den nächsten Tag genießen. Im Atrium geben wir kostenlos alkoholfreie Getränke aus. Angelina und Luc sorgen für tolle Live-Musik. Eine prima Gelegenheit also, den Nachmittag entspannt ausklingen zu lassen, die Musik zu genießen, neue Kontakte zu knüpfen oder Freundschaften zu pflegen!
Um 18 Uhr endet dieser Nachmittag dann.

SJT 2017

Sonntag, 23. Juli 2017

8:30 Uhr Einlass

9:00 Uhr Come together mit Kaffee, Brezeln und Hefekranz

10:00 Uhr Alle Jugendlichen sind gebeten, sing- und spielbereit auf ihren Plätzen zu
sitzen

10:30 Uhr Einstimmung auf den Gottesdienst (Halle 4)

11:00 Uhr Festgottesdienst mit Bezirksapostel Michael Ehrich (Halle 4)

Mittagspause von ca. zwei Stunden mit musikalischen Angeboten auf dem Messegelände

13:30 Uhr

  • „Think about it“ (Atrium)
  • „Allgäu Blech“ (Rothauspark)
  • „Kirchenmusik mit Pep“ – Saxophon solo (Rothauspark)
  • „Musik zum Entspannen“ mit Angelina und Luc (Messe Piazza)

14:00 Uhr Konzert des Jugendorchesters – „Be an instrument of God“ (Halle 4)

15:00 Uhr Beiträge zum Thema „Nächstenliebe im Sinn des Evangeliums“

  • Jugendgruppe Stuttgart/Nürtingen – „Mach’s mit… Nächstenliebe“ (Halle 4)
  • Jugendgruppe Heilbronn/Nürnberg – „Keine Liebe macht einsam“ (Halle C2)
  • Ev. Reinhard Kiefer – „Nächstenliebe – Was ist das?“ (Atrium)

16:30 Uhr Abschlussveranstaltung mit unseren Gastaposteln (Halle 4)

17:30 Uhr Ende des süddeutschen Jugendtags in Stuttgart

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Quelle: Nak Süd Jugendtag

 
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Verfasst von - 22. Juli 2017 in Events, Pforzheim 2017, SJT 2017, Termine

 

SJT 2017 – Pforzheimer Jugend stimmt sich ein!

SJT 2017 – Pforzheimer Jugend stimmt sich ein!

Am Samstag, den 08. Juli 2017 trafen sich die Jugendlichen und Jugendbeauftragten des Bezirks Pforzheim in Mühlacker, um sich gemeinsam auf den Süddeutschen Jugendtag vorzubereiten. Dieser wird am 23. Juli 2017 auf dem Messegelände Stuttgart stattfinden.

Wie im vergangenen Jahr wird auch beim diesjährigen Jugendtag die musikalische Umrahmung durch EINEN großen, gemeinsamen Chor erfolgen. Damit die Pforzheimer Jugend (wie jedes Jahr) optimal vorbereit ist, sollten nochmals alle Lieder geprobt werden. Um eine gewisse „Jugendtagsatmosphäre“ zu schaffen, sollte sich die Jugend zunächst in den Morgen des 08. Juli 2017 hineinversetzen. Daher wurden sowohl das Aufstehen, Frühstücken, auf den Bus rennen, wie auch die ersten beiden Lieder am „Jugendtagsmorgen“ bereits in die Einsingübungen integriert.

Nachdem die Hälfte der Lieder geprobt waren, folgte ein geistlicher Beitrag von Priester Markus „Vize“ Großmüller aus der Gemeinde Brötzingen. Zu Beginn seines Beitrags stellte er den Jugendlichen zunächst die Frage: „Wie wollt Ihr behandelt werden?“

Die Jugend antwortete mit Worten wie: Gut, liebevoll, respektvoll, nachsichtig, fair, entgegenkommend, mit Interesse, wertschätzend, gerecht und auf Augenhöhe. Pr. Großmüller stellte fest, dass all diese Begriffe „Bedürfnisse der Menschheit“ seien und verwies auf 1. Mose 1, 26: „Und Gott sprach: Lasset uns IMG_5258Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, (…)“. Das Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat und die genannten Begriffe „Bedürfnisse der Menschheit“ sind, verdeutliche, dass Gott ebenfalls behandelt werden möchte, wie wir Menschen. Dessen solle sich die Jugend immer bewusst sein. Besonders in Situationen, in denen Gott Dinge zulässt und Entscheidungen trifft, die uns (zunächst) nicht gefallen. Auch hierbei müsse man sich stets bewusst sein, dass Gott viel weiter sieht und genau weiß, was für jede/n persönlich das Richtige ist.

Weiter erwähnte Pr. Großmüller, dass am Jugendtag ca. 4000 Teilnehmer erwartet würden. Er stellte die Frage: „Kommt es dabei auf jede/n Einzelne/n an?“ Um diese Frage zu beantworten, sollten sich die Jugendlichen ein großes Orchester wie die „Hamburger Philharmonie“ oder das „Süddeutsche Kammerorchester“ vorstellen. Diese bestünden nur aus Profis und hörten sich genial an. Man stelle sich aber nur zwei Szenarien vor:

  1. Die Spieler säßen nicht mehr in der gewohnten Sitzordnung, sondern tauschten ihre Plätze.

Allein dieser Umstand reiche aus, damit das Orchester nicht mehr gut klingt. Dies habe seine Ursache zum einen darin, dass das Orchester nicht mehr geordnet ist, und zum anderen die Spieler nicht mehr die Instrumente hören, die für ihr Spielen essentiell sind.

  1. Die Instrumente würden getauscht.

Auch diese Veränderung reiche aus, dass das Orchester nicht mehr schön klingt. Obwohl es sich bei jedem der Spieler um einen Profi handelt, klingt es nicht mehr, da die Spieler nicht mehr ihr Instrument spielen.

Anhand dieser zwei Szenarien verdeutlichte Pr. Großmüller, dass es eben doch auf jede/n persönlich ankommt und Gott jede/n Einzelne/n dort benötigt, wo er sie/ihn hingestellt hat.Falls uns das jemand schlecht reden möchte, gab Pr. Großmüller – zum Abschluss – den Ratschlag, es zu halten wie die Hummel: Diese könne physikalisch gar nicht fliegen, aber fliegt trotzdem.

Nach dem kurzen, geistlichen Beitrag wurden die verbleibenden Jugendtagslieder geprobt, ehe der Abend bei frisch zubereiteten (Veggie-)Burgern, erfrischenden Getränken und schönen Gesprächen seinen Ausklang finden konnte.IMG_5278

Links:

Jugendtag 2017

Bibesltext Lutherbibel 1984

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08. Juli 2017 – Einstimmung auf den SJT 2017

 
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Verfasst von - 15. Juli 2017 in NAK Süddeutschland, Pforzheim 2017, SJT 2017, Termine

 

„Komm und luag!“ – Jugendgottesdienst am 18.Juni 2017

Der Jugendgottesdienst – durchgeführt von unserem Ältesten Bonnet- stand unter dem Motto unsere Apostel aktiv zu unterstützen, aktiv im Glauben zu sein und dabei kein Mitläufer. (Apostelgeschichte 4,31)

20170618_100905Man könnte sagen, nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Jeder einzelne kann das mit seiner jeweiligen Gabe. Eine Gabe stellte der Älteste besonders in den Vordergrund. Das Gebet! Schon damals hatten die Apostel Mühe ihre Aufgaben zu erfüllen und bereits dort beteten die Gemeinden für die Apostel.  Wir haben gehört mit ehrlichem Herzen zu beten und dabei die geistigen Gedanken vor die irdischen Gedanken zu stellen. Der liebe Gott hilft und hat hierfür unendlich viele Möglichkeiten.

Von Priester Hans-Jürgen Schüpf haben wir gehört, dass wir bekunden sollen, dass Gott existiert. Priester Kern  sprach im Zuge seines Mitdienens davon, dass der Sinn unseres Lebens die Vorbereitung auf  die Wiederkunft Christi ist.

Unser Ältester nannte uns ein Beispiel wie wir Gott bekunden könnten. Ein stotternder Mann hat mit großer Begeisterung an unserem Glauben mit nur drei Worten seinen Nächsten in einen Gottesdienst eingeladen: Komm und luag! Ist das nicht eine große Gabe des Herrn? Mit Freude und Überzeugung andere zu den Gottesdiensten einzuladen.

Im Anschluss haben die Jugendlichen für den im Juli stattfindenden SJT wiederum eine kurze Chorprobe gehalten. Wie bereits bekannt wird es keinen separaten Chor geben – der Chor wird durch alle Teilnehmer des SJT gebildet.

Zu den Bildern geht es hier:

18. Juli 2017 – Jugensgottesdienst

 
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Verfasst von - 3. Juli 2017 in Gottesdienstberichte, Pforzheim 2017

 

Stammapostel gibt Motto für IJT bekannt

Stammapostel Jean-Luc Schneider in Wien (Österreich)Stammapostel Jean-Luc Schneider hat im Anschluss an den Pfingstgottesdienst in Wien das Motto für den Internationalen Jugendtag in zwei Jahren bekanntgegeben. Es lautet „Hier bin ich“.

„Die Aussage soll zeigen, dass wir mit Gott unsere weitere Zukunft einrichten wollen: Gott ist für uns da und wir stellen uns in seinen Dienst“, formulierte es der Stammapostel, der die Jugendlichen aus aller Welt nach Düsseldorf einlud.

Key Visual veröffentlicht

Gleichzeitig mit dem Motto wurde auch die grafische Umsetzung präsentiert. Sie wurde im Anschluss an den Gottesdienst im Abspann gezeigt. Die Gesamtgestaltung wird von „Hier bin ich“ als Wortmarke dominiert. Hinzu kommen als Key-Visual (Schlüsselbild) zwei aufeinander zugehende Hände. Sie symbolisieren das Geben und Empfangen und die Nähe Gottes.

Beides zusammen, Text- und Bildmarke, stehen harmonisch in Kombination mit dem Logo der Neuapostolischen Kirche und ihrem Corporate Design. Blau als zentrale Farbe der Gestaltung verstärkt den Wiedererkennungswert der Neuapostolischen Kirche. Durch den Farbverlauf entsteht Dynamik und Abwechslung. So ergibt sich mit den textlichen Zusatzinformationen eine harmonische Gesamtgestaltung, die auch auf andere Produkte anwendbar ist.

Hohe Verantwortung

„‘Christus meine Zukunft‘, das Motto des Europa-Jugendtags 2009, hat einen starken Eindruck hinterlassen“, resümiert Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen und damit auch Gastgeber des Internationalen Jugendtags 2019. Deshalb war sich der Planungsstab seiner Verantwortung bewusst, ein Motto auszuwählen, welches die Jugendlichen in den nächsten zwei Jahren, am Festwochenende selbst und auch darüber hinaus begleitet.

„‚Hier bin ich‘ ist kurz, frisch, aktiv und prägnant“, urteilt Bezirksapostel Storck. Gleichzeitig biete es verschiedene Deutungsmöglichkeiten und sei daher offen für verschiedene Veranstaltungen am Jugendtag.

Biblische Grundlage

So bleibt bei „Hier bin ich“ der Adressat der Aussage offen: Es kann Gott sein, Jesus oder die Gemeinde. Zudem ist die Aussage biblisch. Es gibt Bezüge im Alten und Neuen Testament, beispielsweise in 1. Samuel 3,4: „Und der Herr rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!“

Ein weiterer Bezug findet sich in Apostelgeschichte 9,10: „Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr.“

Mögliche Ausstrahlung via Internet

„Ich bin mir bewusst, dass 2019 nicht alle Jugendlichen die Möglichkeit haben werden, nach Deutschland zu reisen“, sagte der Stammapostel bei der Vorstellung des Mottos. Die Kirche arbeite derzeit an Möglichkeiten, einzelne Veranstaltungen des Jugendtags via Internet zu übertragen. Er könne nichts versprechen, aber eine Ausstrahlung sei das Ziel.

„Ich freue mich auf 2019 und die vielen Begegnungen am Internationalen Jugendtag und wünsche bei allen Vorbereitungen viel Freude und Gottes Segen“, schloss der Stammapostel die Bekanntgabe des Mottos ab.

 

Quelle: ijt2019.org

 
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Verfasst von - 23. Juni 2017 in Artikel, NAK Süddeutschland, Sonstiges