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Kleiner Jugendtag – Der Bericht

22 Sep

Etwa 700 Teilnehmer, überwiegend Jugendliche aus dem von Apostel Herbert Bansbach in Süddeutschland betreuten Bereich, trafen sich am Sonntag (18.09.2016) in Wiernsheim zum sogenannten kleinen Jugendtag. Erstmals dabei waren die Jugendlichen des Bezirks Eberbach, der seit wenigen Wochen dem Apostelbereich Karlsruhe zugeordnet ist.

Apostel Bansbach legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus 2. Korinther 4, 7 zugrunde:

„Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.“

img_1982Nach dem Liedvortrag des Jugendchors „Herr, mein Leben, es sei dein“ begrüßte Apostel Bansbach zunächst herzlich die Jugendlichen aus Eberbach. Seine Predigt leitete der Apostel mit einem Blick auf die Verhältnisse des biblischen Apostels Paulus ein. Bei diesem Christenverfolger habe es einen kolossalen Bruch in seinem Leben gegeben, als Jesus ihm in den Weg trat. Gott hatte kein Problem mit Paulus, aber viele Christen aus den verfolgten Gemeinden. Da gab es Gerüchte um diesen. „Was ist das jetzt für ein Trick von Paulus?“ hat man vielleicht gefragt. „Kann das ein Apostel sein?“ Dieses Misstrauen war eine Belastung für Paulus. Trotzdem hatte er eine ungeheure Motivation für seine Arbeit und die vielen Missionsreisen. Apostel Bansbach berichtete, dass er auf seinen Missionsreisen img_2001bislang ansatzweise erleben musste, was von Paulus berichtet wird (gegeiselt, eingekerkert, vertrieben …). Paulus hätte allen Grund gehabt, durch Selbstzweifel angenagt zu sein. Er war Angriffen von außen und aus den Gemeinden ausgesetzt und die Beurteilungen für ihn fielen schlecht aus („Denn seine Briefe, sagen sie, wiegen schwer und sind stark; aber wenn er selbst anwesend ist, ist er schwach und seine Rede kläglich.“ – 2. Kor. 10, 10). Er sei kein Adonis gewesen, war krank (man spricht von Epilepsie), spürte teilweise wenig Akzeptanz und Gemeinden fielen wieder ab von ihm. Paulus liess alle diese Vorwürfe stehen und räumte seine Schwächen ein. So versteht sich sein Selbstvergleich mit einem irdenen Gefäß – einem gewöhnlichen Gebrauchsgegenstand.

img_2046Im Internet werde der Materialwert eines Menschen (Wasser, Zink, Magnesium, Quecksilber usw.) mit 3 bis maximal 10 Euro bemessen – es sei denn, er erhöhe sich durch Goldzähne, schmunzelte der Apostel. Bei Trauerfeiern heißt es „von Erde bis du genommen, zu Erde sollst du werden“. Das seien radikale Bilder für das „irdene Gefäß“ Mensch. Auf den Inhalt eines Gefäßes aber komme es an. Der Apostel stellte der Jugend die Aufgabe, das Evangelium zu verinnerlichen und empfahl: lass es dein Schatz – ein Teil von dir – werden! Im Gleichnis Jesu vom Weltgericht spricht er von Menschen, die ihm Gutes getan hätten und antwortet auf die Frage wo und wann, was einem seiner Geringsten getan worden wäre, gelte als ihm getan. Da sei das Wesen Jesu verinnerlicht – wenn man sich nicht bewusst sei, was man sonderlich Gutes getan hätte. Das Evangelium unterliege keinem Wertverlust, so Apostel Bansbach. Es ist superexclusiv: „In keinem anderen ist das Heil“ sagte beispielsweise der biblische Apostel Petrus. Das Evangelium sei extrem universal – selbst ungeborenen Kindern soll das Heil werden. Es komme nicht auf den Vermittler (das Gefäß) an – der Inhalt zähle. Eine weitere Aufgabe beschrieb der Apostel: Lebe das Evangelium! Jesu sprach: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Es gelte, den Weg der Gnade und Liebe zu gehen.

Vor etwa 10 Jahren berichtete man Apostel Bansbach anlässlich einer Projektgruppensitzung in Kappstadt von früheren blutigen Bürgerkriegen und einer sich anschließenden Amnestie. Ein besonders berüchtigter Rebellenführer kam in Kontakt mit der Neuapostolischen Kirche, wurde Mitglied und diente später als Bezirksevangelist. Geht das? Nicht urteilen! Stammapostel Schneider sagte einmal: „Dein Nächster muß nicht so werden wie du, dass Gott ihn liebt wie dich“.

Der Apostel gab sein Rezept weiter, wie er mit Entscheidungssituationen umgehe. Erst schaue er in der Bibel nach, ob er zu dem Thema eine Aussage Jesu finde. In 50% der Fälle sei das so. Wenn er nichts dazu finde, dann stellte er sich die Frage: und was hätte Jesus garantiert nicht getan/gesagt?

img_2008Nach einem Musikvortrag sprach Bezirksältester Hoffmann aus dem Bezirk Eberbach zu der Jugend und scherzte: Hätte Gott Jesus nicht den Gefallen tun können, statt ihn Betlehem besser im schönen Odenwald zur Welt kommen zu lassen? Damit man den Schatz im Kölner Dom ansehen könne, müsse man Eintritt bezahlen – aber man kann den Schatz nicht mitnehmen. Bezirksältester Gabler aus Mannheim, der letztmals an einem kleinen Jugendtag dabei war wegen seines nahenden Ruhestands wurde ebenfalls um einen Predigtbeitrag gebeten und anschließend noch Bischof Vester.

Der Nachmittag

img_2180Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss war ein von Jugendlichen gestaltetes kurzes Nachmittagsprogramm geboten. Mit Fragen an den Apostel und Bischof sowie den Bezirksältesten und Bezirksevangelisten aus dem neu hinzugekommenen Bezirk Ebersbach zu persönlichen Vorlieben und Neigungen, konnten sich diese der Jugend vorstellen. Bezirksältester Hoffmann stellte daraufhin den Bezirk Eberbach mit seinen Vorzügen, herausragenden Persönlichkeiten und seiner Fortschrittlichkeit auf belustigende Art und Weise dar. Zum Schluss des kleinen Jugendtags gaben zwei Mitglieder der Band „Endless Second“ aus Bruchsal ein kurzes Konzert.

Mehr Infos gibt es hier

Die Band „Endless Second“

Kleiner Jugendtag 2016 – Der Bericht

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Kleiner Jugendtag 2016 – Helfer gesucht

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Kleiner Jugendtag 2016 – Infos zum Ablauf

 

 
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Verfasst von - 22. September 2016 in Bretten, Calw, Durchsagen, Gottesdienstberichte, Kleiner Jugendtag 2016, Pforzheim 2016, Sonstiges

 

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