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Konfirmation 2015 – Gottesdienst in Brötzingen

28 Apr

Brötzingen1Apostel Bansbach veranschaulichte den etwa 600 Gottesdienstteilnehmern in Pforzheim-Brötzingen das biblische Geschehen, in dem Jesus scheinbar Zeit verbummelte, obwohl er zur Heilung des schwerkranken Lazarus von dessen beiden Schwestern nach Bethanien gerufen worden war. Dann verstarb Lazarus und die Schwestern klagten, dass dies mit ihrem Bruder nicht geschehen sei, wenn der Meister rechtzeitig dagewesen wäre. Obwohl die Enttäuschung sicherlich groß war, hatte Maria, der der Ruf Jesu galt, noch das Vertrauen zum Meister zu kommen und konnte dann das Wunder der Auferweckung ihres Bruders von den Toten erleben. Der Apostel strich anhand dieses biblischen Beispiels heraus, wie wichtig es sei, das Vertrauen in Jesu auch dann nicht zu verlieren, wenn Hilfe ausbliebe, obwohl man an Gott und seinen Sohn glaubt und im Gebet um Hilfe bittet.

Bild2Mit Übernahme der Eigenverantwortung ergeben sich viele Entscheidungssituationen. Der Apostel stellte nüchtern fest, dass beim Blick in die Bibel die Zeitverhältnisse heute doch sehr anders erscheinen und dass man nicht immer unmittelbar ein passendes Verhaltensmuster Jesu dort finde. Dann gab er den Rat, in der Entscheidungsfindung sich „vorzutasten“, indem man sich die Frage stelle, was würde Jesus jetzt bestimmt nicht tun. Nach dem Gottesdienst zitiert der Apostel in einem Schlusswort noch einen evangelischen Pfarrer, der sinngemäß gesagt habe: „Die Menschen warten immer auf eine bessere Zukunft – die Zukunft aber wartet auf bessere Menschen“.

 
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Verfasst von - 28. April 2015 in Gottesdienstberichte, Pforzheim 2015

 

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