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Jugendgottesdienst in Mannheim – Der Bericht

09 Dez

IMG_6531Für die Jugend der Bezirke Mannheim, Pforzheim und Weinheim war der 2. Advent 2013 ein ganz besonderer Tag. Nicht nur weil an diesem Tag die zweite Kerze am Adventskranz angezündet wurde, sondern viel mehr der gemeinsame Jugendgottesdienst mit Bischof Jörg Vester in Mannheim, machte den Tag zu etwas ganz besonderem. Aufgrund der nicht unerheblichen Anfahrtswege, begann der Gottesdienst erst um 10:30 Uhr. Der Gottesdienst wurde durch Jugendchor und Jugendorchester  umrahmt. Dafür haben sich zahlreiche Sänger und Spieler bereits eine Stunde vor Gottesdienstbeginn zur gemeinsamen Probe getroffen. Dem Gottesdienst lag das Textwort aus Hebräer 4, Vers 9-11a zu Grunde:

„Es ist also noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. So lasst uns nun bemüht sein, zu dieser Ruhe zu kommen.“

 Mit dem Lied: „Die Lenden lasst umgürtet sein“, stimmte der Jugendchor auf den Gottesdienst ein. BischofIMG_6562 Jörg Vester machte zu Beginn seiner Predigt darauf aufmerksam, dass die Advents- und Weihnachtszeit nicht nur aus Geschenken besteht, sondern auch auf die Wiederkunft Jesu Christi  einstimmen soll. Dieser Wunsch soll aus ehrlichem Herzen kommen. Nicht wie es einmal bei einem kleinen Jungen war, der aufgrund seiner schlechten Noten einen „Blauen Brief“ nach Hause bekam und daraufhin seine Eltern zur Lehrerin einbestellt wurden. In diesem Moment hatte der Junge nur einen Wunsch: „Herr komme bald“! Wir sollen uns nicht nur in schlechten Tagen auf den Herrn freuen, sondern auch in guten Zeiten. In dieser hektischen Zeit ist das nicht immer einfach. Deshalb ist es wichtig zur Ruhe zu kommen.

IMG_6471Das Textwort soll uns wieder daran erinnern den Sonntag heiligen zu halten. Diese „Ruhe“ meint aber nicht nur die äusserliche Ruhe, sondern eine innere Einstellung zu Gott. Bewahren wir uns den Sonntag als einen Tag des Innehaltens, an dem wir uns mit dem Evangelium beschäftigen. Ganz nach dem 3. Gebot: „Du sollst den Feiertag heiligen“! Es gibt auch eine falsche Ruhe. Im Gleichnis vom reichen Kornbauern, gab Jesus den Hinweis, dass man einer trügerischen Ruhe aufsitzen kann, wenn man das irdische in den Vordergrund stellt.Zu weiteren Wortverkündigungen rief der Bischof zwei Diakone und einen Priester auf. Die Brüder machten in Ihrem Dienen nochmals auf die Wichtigkeit des Feiertages aufmerksam. Wir sollen den lieben Gott ganz bewusst in unseren Alltag mitnehmen und ihn um seine Hilfe bitten.  Das Dienen der Brüder wurde abwechselnd von Jungendchor und Jugendorchester umrahmt. Besonders das Lied, „Meinen Frieden gebe ich Euch“, unterstrich das Bibelwort nochmal auf beindruckende Weise.

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Verfasst von - 9. Dezember 2013 in Gottesdienstberichte

 

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