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Pfingsten 2013 – Der Bericht

20 Mai

Pfingsten 2013 - 2Die Neuapostolische Kirche hat einen neuen Stammapostel. Wilhelm Leber, internationales Kirchenoberhaupt seit 2005, hielt am  Pfingstsonntag seinen letzten Gottesdienste in Hamburg-Borgfelde (wir berichteten). Mehrere Millionen Menschen weltweit erlebten die Predigt via Satelliten- und Internet-Übertragung live mit. Er rief die Gläubigen auf, die Kraft des Heiligen Geistes in ihrem Lebensumfeld einzusetzen.

Traditionell richtete Stammapostel Wilhelm Leber zu Beginn des Gottesdienstes ein Grußwort an die neuapostolischen Christen weltweit: „Siehe, der Herr lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt!“ (Jesaja 62, aus 11).

„Gott greift ein“

Er verstehe das Wort als eine „göttliche Zusage“, betonte der Stammapostel. „Der Herr wird eingreifen. Nicht  immer so, wie wir das erwarten und erhoffen. Aber so, dass wir am Ende merken, es musste alles so sein.“ So habe Gott immer wieder geholfen und in die Menschheitsgeschichte eingegriffen, beispielsweise als er seinen Sohn sandte. „Und so wird es auch weitergehen“, fügte er hinzu. Aus Anlass des 150. Jubiläumsjahres der Neuapostolischen Kirche sei er dankbar für alles, was in der Vergangenheit erarbeitet wurde, ergänzte aber zugleich, dass „wir auch das Jubiläum unserer Kirche dazu nutzen wollen, Kraft zu schöpfen für die Zukunft.“

Kraft aus der Höhe

Grundlage für die Predigt im Pfingstgottesdienst war das Bibelwort aus Lukas 24,49: „(…) Ihr aber sollt in der Stadt bleiben, bis ihPfingsten 2013 - 1 ausgerüstet werdet mit Kraft aus der Höhe.“ Bereits im Pfingstgottesdienst 2005 war dieser Bibeltext die Grundlage für die Predigt. Damals empfing Stammapostel Leber sein Amt. „Das war mir vorher nicht bewusst“, so der Stammapostel. Für ihn schließe sich damit ein Kreis.

„Der Heilige Geist ist Kraft aus der Höhe“, erläuterte der Stammapostel das Bibelwort. Sein Wunsch sei, dass die Kraft des Heiligen Geistes noch stärker spürbar werde. Sie zeige sich vielfältig: In der Mitarbeit in den Gemeinden, in der Liebe untereinander sowie auch im Festhalten an der Verheißung der Wiederkunft Jesu.

Wind der Liebe soll in Gemeinden spürbar sein

Pfingsten 2013 - 3In der weiteren Predigt verwies der Stammapostel auf das Bild des Heiligen Geistes als Wind: „Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.“ (Johannes 3,8). „Das Leben in der Gemeinde soll geprägt sein vom Wind des Geistes“, rief er die Gläubigen auf. Die Liebe solle so stark wehen, dass alle Widerstände beiseite geräumt werden. Dabei komme es nicht auf große Taten an: „Aber wenn wir alle zusammen wirken in diesem Sinn und jeder offen ist für das Wirken des Heiligen Geistes, dann verstärkt sich das zu einem mächtigen Orkan. Das führt hin zur Vollendung, zum Tag des Herrn.“

Die Liebe Gottes weitertragen

Bezirksapostel Jean-Luc Schneider, seit einem Jahr als Stammapostelhelfer beauftragt, betonte in seinem Predigtbeitrag, dass es die Aufgabe der Christen sei, die Liebe Gottes weiterzutragen, so dass sie sichtbar sei an uns. Gott sei zwar der Helfer, den viele Menschen suchten, doch es benötige auch Glauben, die Hilfe Gottes zu erkennen. „Wenn wir so handeln, dann werden sich alle in der Gemeinde wohlfühlen – in allen Teilen der Erde.“

Der designierte Stammapostel-Nachfolger äußerte sich auch zum anstehenden Wechsel an der Spitze der Kirche. Viele hätten ihn gefragt, wie es mit ihm weiter ginge. „Es geht weiter wie bisher. Weiter dem Ziel unseres Glaubens zu!“ versprach der Stammapostelhelfer.

Vom Gottesdienst gibt es ein Video – klick einfach hier

Quelle: NAKI / UF Online

 
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Verfasst von - 20. Mai 2013 in Durchsagen, Events, Gottesdienstberichte

 

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