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Jugendgottesdienst in Sachsenheim – Der Bericht

29 Apr

IMG_8449Am Sonntag, den 28.04. fand ein – schon lange geplanter – bezirksübergreifender Jugendgottesdienst in der Kirche Groß­sachsen­heim im Herzen des Bezirks Bietigheim-Bissingen statt. Viele jugendliche Geschwister aus dem Pforzheimer und Bietigheimer Bezirk versammelten sich bereits um 9:30 Uhr zu einer gemeinsamen, musikalischen „Generalprobe“. Erstaunlicherweise fusionierte ein Teil der Jugendlichen beider Bezirke schnell zu einem fähigen und einsatzbereiten Jugendchor und –Orchester bzw. zu einer großen Gemeinde. Nach der gemeinsamen Chor- und Orchesterprobe begann Bezirksältester Helmut Haug (Bezirk Bietigheim-Bissingen) den Gottesdienst, dem 2. Samuel 23, 5 als Textwort diente:

„So ist mein Haus fest bei Gott; denn er hat mir einen ewigen Bund gesetzt, in allem wohl geordnet und gesichert. All mein Heil und all mein Begehren wird er gedeihen lassen“.

Bezirksälteste Haug ging zunächst auf den Bund Gottes ein und verwies auf das Gelübde der Konfirmation, dessen Einhaltung eine fortwährende Aufgabe für uns darstellt. Er unterstrich dabei, dass die Eigenverantwortung dabei eine wichtige Rolle spielt, deren wir uns immer wieder klar sein sollten. Die Entscheidung sein Glaubensleben immer wieder aktiv durch das Einhalten des Treueversprechens zu festigen sei ein immer währender Prozess – ja manchmal auch ein Kampf – dem sich jeder persönlich stellen muss. Die „Ordnung und Sicherheit Gottes“ verkörperten wichtige Aspekte des Gottesdienstes, die unmittelbar miteinander verknüpft sind. Aus einem einfachen und anschaulichen Beispiel wurde klar: „Ohne Regeln im Straßenverkehr – also ohne Ordnung – gibt es auch keine Sicherheit“. So wurde auch verständlich, dass es ohne göttliche Ordnung und Gebote keine Sicherheit im Sinne Gottes gebenIMG_8463 kann. Auch Bezirksälteste Rolf Bonnet (Bezirk Pforzheim) machte in seinem Predigtteil noch einmal ganz deutlich klar, dass wir es selbst in der Hand haben, ob wir uns von Gott entfernen oder zulassen, dass der Liebe Gott in unser Leben eingreifen kann. Denn nur wenn wir ihm uns zuwenden kann sich die „Ordnung und Sicherheit Gottes“ schlussendlich auch in uns auswirken. Bezirksevangelist Jörg Vester (Bezirk Pforzheim) betonte, dass die innere, geistige Ordnung in uns ein wichtiger Bestandteil unseres Glaubenslebens ist, die für die Wiederkunft Christi entscheidend sein kann. Damit aber diese innere, göttliche Ordnung entstehen kann, muss sie auch genügend Einfluss auf uns haben können, wie Bezirksevangelist Wolfgang Blaich (Bezirk Bietigheim-Bissingen) in seinem Dienen zu bedenken gab. Wenn alle Lebensumstände einen zu großen „Raum“ in uns in Anspruch nehmen würden, gäbe es für die richtig wichtigen Dinge im Leben keinen Platz mehr. Achten wir also darauf, dass wir den wirklich wichtigen Aspekten – wie der Familie, den Freunden sowie auch der Gesundheit, der Liebe und auch Gott – ihren Platz in unserem Inneren und unserem Leben auch zugestehen. Mit dieser Botschaft wurde zum heiligen Abendmahl übergeleitet, das IMG_8481auch ein Teil der göttlichen Ordnung darstellt. Durch die Sündenvergebung erreichen wir eine innere Ordnung, die das „Sündenchaos“ in uns beseitigt, die wir aber nur durch Gott erreichen können. Auch hier gilt es, sich immer wieder zu entscheiden, dem anderen – oder auch sich selbst – zu vergeben. Nach der Feier des heiligen Abendmahls wurde mit einem einzigartigen, pompösen Zusammenspiel von Chor und Orchester der Gottesdienst in Sachenheim beendet.

Wir danken für die Einladung und die freundliche Aufnahme durch die Jugend aus Bietigheim-Bissingen und hoffen, dass wir auch in Zukunft den ein oder anderen Jugendgottesdienst zusammen erleben können!

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Verfasst von - 29. April 2013 in Events, Gottesdienstberichte, Termine

 

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