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Archiv für den Monat Februar 2013

Pforzheim 1945 – 17.000 Tote in 22 Minuten

23. Februar 1945! Wahrscheinlich ein Tag wie heute: blauer Himmel, die Sonne schien und Vögel zwitscherten. Doch 17.000 Menschen wurde dieser Tag zum Verhängnis. Der Plan, Deutschland zu demoralisieren, schlug in Pforzheim im wahrsten Sinne des Wortes, wie eine Bombe ein.  Zwar lärmten immer wieder die Sirenen und warnten vor „akuter Luftgefahr“, doch in den letzen Kriegsmonaten gehörte das schon fast zum Alltag. Immer tiefer drangen in diesen Tagen die Alliierte Bomberverbände in deutsches Gebiet ein.

Um 17.28 Uhr überfliegen 361 viermotorige Lancaster-Bomber die französische Küste bei Le Havre. Südlich von Paris dreht der Kampfverband nach Nordosten ab und erreicht zwischen Straßburg und Karlsruhe deutsches Gebiet. Die deutsche Flugabwehr wird durch Scheinangriffe auf Darmstadt, Frankfurt, Worms und Essen abgelenkt. Nachdem 7 Jagdbomer das Ziel mit Leuchtraketen markierten, brach 5 Minuten später die Hölle über Pforzheim ein. Ingesamt fallen innerhalb von 22 Minuten über 1400 Tonnen Brand- und Sprengbomben auf die Stadt nieder. 17.000 Menschen starben bei diesem Angriff.

Der 23. Februar 1945 ist in Pforzheim zum synonym für die Sinnlosigkeit des Krieges geworden. Anfang März ist Entschlafenen Gottesdienst. Lasst uns gemeinsam für die vielen Toden denken. Wie es in einem Liede heißt: „Was wird’s tun, wenn Sie nun, alle vor ihn treten und zusammen beten“.

Mehr Infos gibt es hier

 
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Verfasst von - 18. Februar 2013 in Fundstücke

 

Riesen Überraschung für den Bezirk Pforzheim

barnes_noelWenn ein Bezirksapostel in den Bezirk kommt war das schon immer ein ganz besonderes Highlight. Wenn aber zwei Bezirksapostel an einem Abend gleichzeitig  zwei unterschiedliche Gemeinden besuchen, dann ist das sicherlich der absolute Wahnsinn – und genau das passiert am 06. März 2013 im Bezirk Pforzheim. Grund dafür ist die bevorstehende Bezirskapostel Versammlung in Stuttgart. Damit die Geschwister der 180px-Markus_Fehlbaumumliegenden Bezirke auch etwas davon haben, wurden die Bezirksapostel in unterschiedliche Gemeinden zum Gottesdienst eingeladen. Im Bezirk Pforzheim wird deshalb Bezirksapostel Barnes (Cape) in der Bayernsstraße und Bezirksapostel Fehlbaum (Schweiz) in Mühlacker dienen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Besuch der beiden Bezirksapostel und heißen Sie ganz herzlich willkommen.

Mehr Infos zu Bezirksapostel Noel E. Barnes

Mehr Infos zu Bezirksapostel Markus Fehlbaum

 
 

Karten zum Pop Oratorium + Kirchentag in NRW

Ich binIm Jahr 2013 feiert die Neuapostolische Kirche ihr 150-jähriges Bestehen. Dieser Geburtstag wird weltweit mit verschiedenen Aktionen begangen. Die Neuapostolische Kirche Nordrhein-Westfalen feiert das Jubiläum mit einer zentralen Veranstaltung: Dem Neuapostolischen Kirchentag NRW 2013 in Dortmund. Vom 30. Mai bis 2. Juni lädt Bezirksapostel Armin Brinkmann zur bislang größten Veranstaltung der Gebietskirche in die Westfalenhallen nach Dortmund ein.

Gäste des Kirchentags NRW 2013, die nicht zur Gebietskirche Nordrhein-Westfalen angehören, können Karten für die Veranstaltungen online bestellen. Der Preis für das Paket bei Onlinebestellung beträgt 20 Euro und beinhaltet den Besuch des Pop-Oratoriums »Ich bin – Jesus in Wort und Wundern«.

Zudem sind die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr im Ruhrgebiet am Freitag und Samstag (VRR, Tarifgebiet D-Süd) enthalten. Auch der Tageskassenpreis wird bei 20 Euro für ein Ticket liegen. Der Zutritt zu den Gottesdiensten am Donnerstag, Freitag und Sonntag in der Westfalenhalle 1 ist ohne Teilnehmerpaket möglich, teilt die Gebietskirche auf ihrer Website mit.

Im Falle eines Ansturms auf das Pop-Oratorium in der Westfalenhalle 1 stellt der Veranstalter weitere Plätze in den Hallen 2 und 3A zur Verfügung, damit die Karteninhaber zumindest in den Genuss einer Liveübertragung kommen.

Wer sich anmelden möchte findet hier alle Infos

NRW-Kirchentag_Flyer

Quelle: NAK NRW

 
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Verfasst von - 15. Februar 2013 in Artikel, Durchsagen, Events

 

Jugendgottesdienst mit Bischof in Brötzingen

IMG_6906Am Sonntag den 10. Februar 2013 fand in der Gemeinde Pforzheim-Brötzingen ein Jugendgottesdienst durch unseren neuen Bischof Schnaufer statt. Zu diesem Gottesdinest waren auch die Jugend der Bezirke Bruchsal und Söllingen eingeladen. Als Texwort diente das Wort aus 1. Korinther 14, 12:

So auch Ihr: da Ihr Euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass Ihr die Gemeinde erbaut und alles reichlich habt.

Der Eingangsgedanken des Bischofs nach dem Beitrag des Jugendchores „Eine kleine Leuchte, gab mir Jesus in die Hand“ war, dass es IMG_6907immer etwas Besonderes ist, wenn sich Gott den Jugendlichen zuwendet, es ist eine besondere Gemeinschaft und er erfreut sich an der Helligkeit und Wärme die in diesem Kreis zu spüren ist. Er begrüßte die eingeladenen Gastbezirke mit dem Gedanken, dass wir heute eine überregionale Gemeinde sind und zum Thema Gemeinde kann man auch im Katechismus lesen, dass wir der Leib Christi sind. „Lasst uns wachsen in allen Stücken zum Leib Christi.“ Die Gemeinde also als einen Körper zu sehen, in dem jede und jeder ein Teil, ein Glied ist. Gemeinde bedeutet, dass Jesus mitten unter uns ist: „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…“. Der Bischof zitierte die Bibelstelle aus der Offenbarung, wo Johannes die sieben Leuchter sieht (die für die sieben Gemeinden stehen) und unter ihnen ist Jesus, der „Menschensohn“. Jesus steht also im Mittelpunkt der Gemeinde. Gemeinde bedeutet mehr als nur die Wortverkündung im Gottesdienst, denn es geht eben um die Gemeinschaft mit Jesus, besonders im Abendmahl, sowie um die Sündenvergebung. Nicht in jedem Gottesdienst beinhaltet die Predigt etwas grundlegend Neues, was wir noch nie gehört haben. Aber wenn Gott alle Dinge, die er zu uns sagt, nur einmal sagen würde, dann könnten wir sie wohl kaum verstehen und umsetzen. Häufig passt ein Wort nicht ganz zu unserer momentanen Situation und vielleicht hören wir 99 mal den Satz „Gott tröstet dich“ und wir können nichts damit anfangen, aber beim hundertsten Mal ist es ein Volltreffer, weil wir genau in der passenden Situation sind.

Zur Wahrnehmung der Gemeinde gibt es verschiedene Ansätze. Man kann die Gemeinde so verstehen, dass sie verschiedene Events bietet, wie zum Beispiel Gottesdienste, Jugendtreffen, Chorproben, Angebote für Senioren und Kinder, Gemeindefeste… Aber im Kern geht es um die Gemeinschaft mit Jesus! Anstatt sich zu fragen, was die Gemeinde MIR alles bietet, kann ich mich auch fragen: was kann ICH denn mit meinen Gaben in der Gemeinde bewirken? Mit jeder Gabe ist nämlich auch eine Aufgabe verbunden und die Gabe sollte zum Wohl und Nutzen aller eingesetzt werden, nicht nur um sich selbst zu verwirklichen.

IMG_6911Paulus schrieb vor 2000 Jahren von der Gemeinde als Leib Christi. Das ist an sich ein phänomenaler Vergleich, denn er drückt aus, dass die Gemeinde ein lebendiger Organismus ist. Ein Organismus betreibt ja auch Stoffwechsel, Dinge werden aufgenommen und abgegeben, ein Austausch findet statt. Die Glieder im Organismus haben verschiedene Aufgaben und beim menschlichen Körper ist es relativ leicht. Der Kopf steuert die übrigen Glieder, und in der Regel klappt das auch. In der Gemeinde Christi ist es so, dass z.B. die Bezirksapostel Entscheidungen treffen um die gebetet werden muss. Dazu können alle Mitglieder beitragen! „Lasst uns also gemeinsam um die richtigen Entscheidungen beten!“, bat der Bischof.

Bezirksevangelist Freier aus Bruchsal ging in seinem Dienen auf das Wort „erbauen“ ein. Um etwas zu erbauen muss an einer SacheIMG_6914 gearbeitet werden. Einen Appell an uns Jugendliche um in und um unsere Gemeinde zu arbeiten. Jeder von euch hat eine kleine Leuchte und trägt damit zur Helligkeit im ganzen Teil bei. In diesem Zusammenhang kam ein Gedanke vom letztjährigen Jugendtag auf, als unser zukünftiger Stammapostel Schneider der Jugend zurief „Du bist durch den lieben Gott in deine Gemeinde gesetzt worden, die dich braucht!“ Dabei soll die Liebe doch die „Triebfeder“ für unsere Mitarbeit sein.

IMG_6917_2Zur weiteren Wortverkündigung rief Bischof Schnaufer Bezirksevangelist Vester an den Altar. Dieser zitierte die Bibelstelle: „Wenn dich dein Arm ärgert, dann hau ihn ab, wenn dich dein Auge ärgert reiß es heraus.“ Damit zeigte er auf, dass wir alle einmal schwach sein können, dass der Kopf sich über den Fuß ärgern kann. Dass die Glieder, die den Leib bilden, sich manchmal gegenseitig oder aneinander reiben und ärgern können. Dann könnte man auch sagen: „der Arm juckt mich, den haue ich ab!“ Es geht uns doch aber darum bei der Wiederkunft Jesu mit Bruder und Schwester dabei zu sein. Also hauen wir störende Glieder nicht ab sondern salben wir sie und helfen ihnen, damit wir ein Körper sind der bereitet wird.

Bischof Schnaufer fügte noch den Gedanken an, dass wir doch wecken sollen, was in uns liegt! Wir haben vom lieben Gott mitbekommen was gebraucht wird. Streben wir nach den größeren Gaben. Er führte einen Gedanken eines Bezirksapostels an, der einmal sagte, lest das hohe Lied der Liebe einmal und ersetzt das Wort „die Liebe“ durch das Wort „ich“. „Ich bin langmütig und freundlich, ich eifere nicht….“. Das muss unser Ziel sein.

Wenn es Stress und Streit gibt in der Schule, im Geschäft, im Studium könnte man denken „macht euer Zeug doch alleine!“. Und wer von uns, war noch nicht an diesem Punkt? Doch auch hier kommt der Teamgedanke des letztjährigen süddeutschen Jugendtages auf,  „du bist nicht zufällig in deiner Gemeinde und wenn es etwas gibt will Gott sein Team an der Arbeit sehen!“

Vor dem Abendmahl zeichnete der Bischof noch das Bild, dass im Abendmahl Kräfte über Hölle, Tod und Grab liegen. Das Bußlied des Jugendchores „Herr, vor dem Gnadenthron beug ich mich hier“ unterstrich diesen besonderen Gottesdienst, den man mit den  Schlagworten, Gnade, Liebe und Gemeinschaft betiteln könnte.

 

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Verfasst von - 14. Februar 2013 in Gottesdienstberichte

 

Linksammlung eröffnet – Neue Rubrik

LinksJetzt gibt es endlich eine neue Rubrik. Hier wollen wir Euch eine ausführliche Linksammlung zusammenstellen. Solltet Ihr eine Homepage vermissen, schickt uns doch einfach eine Mail an nak-goldstadtkinder@gmx.de.

Hier geht es blitzschnell zur neuen Rubrik: Links

 
 

Wir waren Papst – Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

Papst-Benedikt-XVIAls Papst Benedikt XVI. am 19. April 2005 in das Petrusamt berufen wurde, war ganz Deutschland in Aufruhr. Heute wurde die Sensation bekannt: Der Papst tritt zurück.  Da der Papst auf Lebenszeit berufen wird, ist es eher untypisch vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Umso mehr ist dieser Schritt zu respektieren und aufgrund des Alters eine Weise Entscheidung. Stammapostel Leber äußerte sich  in einem öffentlichen Statement sehr verständnisvoll:

„Mit Respekt habe ich die Ankündigung des Papstes aufgenommen, Ende des Monats zurückzutreten von seinem Pontifikat. Ich empfinde ihn als einen brillanten Denker und Verfechter der christlichen Lehre. Seine Veröffentlichungen zeugen davon, dass er sich zutiefst als Diener Christi fühlt. Verständlich ist es, dass er sich den vielfältigen Anforderungen seines Amtes in einer bewegten Zeit aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr gewachsen fühlt.“

Zudem führt er aus, dass er es bedauere, dass es in seiner Amtszeit zu einer persönlichen Begegnung nicht gekommen sei, es gebe jedoch seit einigen Jahren gute Kontakte zwischen Vertretern unserer Kirchen auf verschiedenen Ebenen. Abschließend sagt Stammapostel Leber: „Es bleibt mir nur, dem scheidenden Papst Benedikt XVI für die Zukunft Gottes Segen zu wünschen.“

Quelle: NAKI

 
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Verfasst von - 11. Februar 2013 in Durchsagen, Weltweit

 

Söllingen jetzt auch Online

flyerSeit 01. Januar 2013 ist auch Die Jugend von Söllingen in der www-Welt zu finden. Wir hoffen auf langes Durchhaltevermögen und wünschen viel Freude und Segen bei der Redaktionsarbeit! Hier geht es direkt zur Homepage

 

 
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Verfasst von - 10. Februar 2013 in Durchsagen, Fundstücke

 

Goldstadtkinder Newsletter – Februar 2013

newsletterSeit dem Jahr 2008 verschickt das Redaktionsteam monatlich einen  Newsletter per E-Mail. Dieser informiert euch über aktuelle Termine, Geburtstage und sonstige Themen, die wichtig sind. Solltet ihr noch nicht im Verteiler sein, meldet euch bitte bei Eurem Jugendleiter oder schickt eine E-Mail an uns.

Goldstadtkinder Newsletter – Februar 2013

 
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Verfasst von - 4. Februar 2013 in Durchsagen, Events, Newsletter, Termine